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Kürbis-Huancaína mit Ofenkartoffeln – peruanische Käsesauce in vegan

Kürbis-Huancaína mit Ofenkartoffeln – peruanische Käsesauce in vegan

Auf einen Blick: Knusprige Ofenkartoffeln mit einer cremigen Huancaína-Sauce aus geröstetem Hokkaido, Aji-Amarillo-Paste und Cashews, dazu Salat, Mais und schwarze Oliven. Das Rezept ergibt 4 Portionen und ist in ca. 55 Minuten fertig. Statt Queso Fresco sorgen Cashews, Kürbis und Cracker für die cremige Konsistenz.

Peru ist nicht nur das Land der Kartoffeln, sondern auch das Land der richtig guten Saucen. Heute gibt es meine vegane Version eines peruanischen Klassikers: Kürbis-Huancaína mit Ofenkartoffeln.

Papa a la Huancaína stammt ursprünglich aus der Region um Huancayo in den Anden. Das Original ist ziemlich simpel: gekochte Kartoffeln mit einer cremigen, gelben Sauce aus Queso Fresco, Milch, Crackern und Ají Amarillo – einer gelben peruanischen Chili, die fruchtig und gar nicht so brutal scharf ist. Dazu gibt es Salatblätter, schwarze Oliven und meistens ein gekochtes Ei.

Für die vegane Variante ersetze ich den Käse durch eine Kombination aus Cashews und im Ofen geröstetem Hokkaido-Kürbis. Der Kürbis bringt eine leichte Süße, eine wunderschöne orange Farbe und macht die Sauce schön sämig. Die Cracker bleiben – die geben der Sauce wie im Original Bindung und den typischen leicht salzigen Geschmack. Und weil ich den Ofen sowieso anheize, werden aus den gekochten Kartoffeln bei mir knusprige Ofenkartoffeln.

Wo bekommst Du Aji-Amarillo-Paste?

Die Aji-Amarillo-Paste ist die einzige etwas speziellere Zutat. Du findest sie im Latino-Shop oder online, ein Glas hält sich geöffnet im Kühlschrank recht lange. Bei den Crackern lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste: Viele einfache Salz- oder Soda-Cracker sind vegan, manche enthalten aber Butter oder Milchpulver.

Kürbis-Huancaína mit Ofenkartoffeln

  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: easy
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Knusprige Ofenkartoffeln mit cremiger Huancaína-Sauce aus geröstetem Hokkaido, Aji Amarillo und Cashews, dazu Salat, Mais und schwarze Oliven.


Die Ofenkartoffeln

  • 1,2kg festkochende Kartoffeln
  • 3EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Kürbis-Huancaína

  • 400g Hokkaido-Kürbis (ca. 1/2 kleiner Kürbis)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1EL Olivenöl
  • 75g Cashews (naturbelassen)
  • 2-3EL Aji-Amarillo-Paste (Latino-/Online-Shop)
  • 150ml ungesüßte Sojamilch
  • 4 vegane Salzcracker (ca. 25g)
  • 1EL Limettensaft
  • 1EL Hefeflocken
  • Salz

Zum Servieren

  • 1 Romanasalatherz
  • 1 kleine Dose Mais (ca. 140g abgetropft)
  • 80g schwarze Oliven (entsteint)
  • Einige Stiele frischer Koriander oder Petersilie

Vorbereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Cashews in eine kleine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen, bis sie in den Mixer kommen (mind. 15Min.).


Ofenkartoffeln und Kürbis

  1. Die Kartoffeln gründlich waschen (schälen ist nicht nötig), je nach Größe halbieren oder vierteln, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Ca. 35-40Min. im Ofen backen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  2. Den Hokkaido entkernen und mit Schale in ca. 3cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und vierteln. Kürbis, Zwiebel und die ungeschälten Knoblauchzehen mit 1EL Olivenöl vermengen und auf einem zweiten Blech ca. 25Min. mitrösten, bis der Kürbis weich ist.


Kürbis-Huancaína

  1. Die Cashews abgießen. Den gerösteten Knoblauch aus der Schale drücken.
  2. Kürbis, Zwiebel, Knoblauch, Cashews, Aji-Amarillo-Paste, Sojamilch, Cracker, Limettensaft und Hefeflocken in einen Mixer geben und ca. 1-2Min. sehr cremig mixen. Ist die Sauce zu dick, schluckweise etwas Sojamilch oder Wasser dazugeben – sie sollte dickflüssig vom Löffel laufen.
  3. Mit Salz und eventuell noch etwas Aji-Amarillo-Paste abschmecken.


Anrichten

  1. Den Mais abtropfen lassen. Die Salatblätter vom Salatherz lösen, waschen und trockenschleudern. Koriander bzw. Petersilie grob zupfen.
  2. Die Salatblätter auf Tellern auslegen, die Ofenkartoffeln darauf geben und großzügig mit der Kürbis-Huancaína übergießen. Mit Mais, Oliven und Kräutern toppen.


Übrige Huancaína hält sich im Kühlschrank 2-3 Tage und schmeckt auch richtig gut als Dip zu Gemüsesticks oder auf einem Wrap. Beim Abkühlen wird sie etwas fester, dann einfach mit einem Schluck Sojamilch wieder glattrühren.

Häufige Fragen

Wodurch ersetze ich den Käse in der Huancaína-Sauce?

Statt Queso Fresco kommen geröstete Hokkaido-Würfel und eingeweichte Cashews in die Sauce. Cracker geben wie im Original Bindung, Hefeflocken eine leicht käsige Note.

Wo bekomme ich Aji-Amarillo-Paste?

Aji-Amarillo-Paste gibt es im Latino-Shop oder online. Sie ist eher fruchtig als sehr scharf – mit 2-3EL bleibt die Sauce mild bis mittelscharf.

Muss ich den Hokkaido schälen?

Nein, die Schale vom Hokkaido wird beim Rösten weich und wird einfach mitgemixt.

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